Ostwärts

Lieder aus dem Osten Europas

Singfrauen Winterthur
unter Mitwirkung einiger Berliner Singfrauen
Franziska Welti, Leitung

Jürgen Kupke, Klarinette
Hans Hassler, Akkordeon
Julian Sartorius, Perkussion

Zaspo Janko / Ashun daje mori / Dida voj nana / Durme, durmeJilvelo / Hejamoli / Ederlezi / Dilmano dilbero / Meckhvaris simghera / Kaval sviri / Rachuli nana / Gorani / Ogrejala / Varado / Shkoj e vij flutrim si zogu / Mamo merav /  Mushuri / Makharia / Ele mele kismeti / Grad se beli

Ostwärts! Immer wieder zieht es die Singfrauen Winterthur Richtung Osten. Seit 2006 arbeiten sie regelmässig mit Tamar Buadze und ihrem Frauenvokalensemble Tutarchela aus Georgien zusammen. Aber auch von Mariana Sadovska (Ukraine), Dessislava Stefanova (Bulgarien) und Jerica Gregorc Bukovec (Slowenien) haben die Winterthurer Singfrauen Impulse aufgenommen. Sie beschäftigen sich seit Jahren vertieft mit der osteuropäischen Frauengesangskultur, die wunderbar reich und vielfältig ist.

Auf der CD ostwärts singen die Singfrauen Winterthur ihre Lieblingslieder aus dem Osten Europas. Es sind Gesänge aus Georgien, Armenien, Bulgarien, Albanien, Kroatien und einige Lieder der Roma. Aber auch sephardische und lasische Lieder haben Eingang ins Programm gefunden, Lieder von Völkern, die vertrieben wurden, die unterwegs sind, die kein eigenes Heimatland haben. Die Lieder erzählen von der glücklichen und unglücklichen Liebe, der Lust des Lebens, von Sehnsucht und Abschied. Es sind fröhliche Tanzlieder darunter, besinnliche Schlaflieder, verzweifelte Klagelieder und neckische Spottlieder – das ganze volle Leben wird besungen!


CD-Rezension:

ostwärts – lieder aus dem osten europas

FRÖHLICHE POLYFONIE

Helmut Dworschak

Zwanzig Lieder aus Osteuropa versammeln die Singfrauen Winterthur auf ihrem Album ostwärts. Am Wochenende treten sie zudem mit Weihnachts- und Winterliedern auf.

Auf ihrem neusten Album reisen die Singfrauen Winterthur in ihre zweite Heimat, nach Osteuropa, und die Lieder klingen so frisch, dass keine Wünsche offenbleiben. „Lieder“ seien es, heisst es im Booklet, die „das ganze volle Leben“ besingen, von Abschied und Sehnsucht bis zur verzweifelten Klage und zum Spottlied. Enge Beziehungen pflegen die Singfrauen und ihre Leiterin Franziska Welti insbesondere zum georgischen Frauenchor Tutarchela, der kürzlich bereits zum dritten Mal besucht wurde.

Durchsichtig und klar

Fast die Hälfte der Lieder stammt denn auch aus Georgien, weitere etwa aus Kroatien und Bulgarien. Immer wieder ist man überrascht von der Präzision und Klarheit der Stimmen, welche die komplexe Polyfonie gut hörbar werden lässt, und man versteht, weshalb die georgische Vokaltradition 2001 zum Unesco-Welterbe erklärt wurde.

Wehmütige Lieder wechseln sich ab mit spritzigen Tanzliedern, die so frech und fröhlich klingen, wie man das von hiesigen Chören selten zu hören bekommt. Unbekannt und auf eine spannende Art fremdartig muten auch manche der Kompositionen an. Mit diesen zwanzig Liedern zeigen die fünfzig Singfrauen, unter die sich einige Sängerinnen der befreundeten Berliner Singfrauen gemischt haben, dass sie ein hochklassiger Laienchor sind.

Als Begleiter konnten mit dem Klarinettisten Jürgen Kupke, dem Akkordeonisten Hans Hassler und dem Perkussionisten Julian Sartorius hervorragende Instrumentalisten gewonnen werden, die sich dezent im Hintergrund halten. Schade ist allein, dass das Booklet über die sämtlich in Originalsprache gesungenen Lieder nichts Inhaltliches mitteilt. Nicht nur mit seiner Gesamtleistung überzeugt der von Franziska Welti geleitete Chor, er verfügt auch über eine Reihe von gut ausgebildeten Stimmen, die in diversen Soli eingesetzt werden können. (…)

Der Landbote, Dezember 2014


CD-Rezension:

ostwärts – lieder aus dem osten europas

Die Singfrauen Winterthur wenden sich auf ihrer neuen CD ostwärts (zytglogge.ch) – und wie sie das tun! Die Singbegeisterung der fünfzig Sängerinnen und der Solistinnen dringt in allen Liedern durch, die Stimmsicherheit, Energie und das Engagement – alles stimmt! In den getragenen Liedern lassen sich die Sängerinnen angenehm Zeit – es atmet, die Arrangements und die Interpretationen bleiben der Volksmusik der jeweiligen Kulturen auf wohltuende Weise treu, gehe die Reise nun nach Bulgarien, Kroatien, zu den Romas des Balkans oder nach Georgien, welches der Chor schon mehrfach bereist hat und wo eine enge Zusammenarbeit mit einem dortigen Frauenchor besteht; das alles macht Lust aufs Selber-Singen – und gibt es ein grösseres Kompliment?

Spuren, Dezember 2014


CD-Rezension:

ostwärts – lieder aus dem osten europas

Fraua Kruse-Zaiss

2015 lauschte ich tränenreich den Singfrauen Winterthur. Franziska Welti leitet ein Gesamtkunstwerk aus osteuropäischen Liedern, wunderbaren Soli einzelner Choristinnen und einem kongenialen Zusammen mit Jürgen Kupke (Klarinette), Hans Hassler (Akkordeon) und Julian Sartorius (Perkussion). Die CD zieht in den Bann magischer Polyphonie, die sich der Chor seit 2006 in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen aus Georgien, Slowenien, Bulgarien und der Ukraine erarbeitet hat.

Chorzeit – das Vokalmagazin, 2016


Bestellung CD:

Zytglogge-Verlag
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Fr. 29.– / € 29.–
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