Tonträger

UND HAT EIN BLÜMLEIN BRACHT
Weih­nachts- und Winter­lie­der aus aller Welt

Bestel­lung über Zytglog­ge-Verlag, ZYT 4344
oder über info@singfrauen-winterthur.ch

Fr. 29.– / € 29.–
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Die Sing­frau­en Winter­thur haben im Dezem­ber 2014 ihr Advent­s­pro­gramm “…und hat ein blüm­lein bracht” in der Kirche St. Peter und Paul in Winter­thur und der refor­mier­ten Kirche Andel­fin­gen aufge­führt. Tradi­tio­nel­le Weih­nachts­lie­der werden im Live­mit­schnitt von weni­ger bekann­ten Liedern aus Polen, Frank­reich, Itali­en, England, Spani­en, Geor­gi­en und der Ukrai­ne beglei­tet und eröff­nen eine neue Sicht auf weih­nacht­li­che Musik aus ande­ren Regio­nen Euro­pas. Die Beglei­tung durch das Zürcher Posau­nen­quar­tett setzt zudem weite­re Glanz­punk­te mit Canzo­nen aus dem Früh­ba­ro­ck.
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Es ist ein Ros entsprun­gen I
 / Maria durch ein Dorn­wald ging / Kiria­le­sa (Kyrie elei­son) / Ščedryk / Lula­jze Jezu­niu / Ach, bittrer Winter I / Gl ’unvi­ern ei cheu / Schen char venachi / En Belén tocan a fuego / Entre le boeuf e l’âne gris / Coven­try Carol / Dorma, dorm’ uffant divin / Ach, bittrer Winter II / Es ist ein Ros entsprun­gen II / Es het es Schnee­li gschniet / Hodie Chris­tus natus est / The holly and ivy girl / Canzo­ne di Zampo­gna­ri / While sheperds watched their flocks / O sanc­tis­si­ma
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CD-Rezen­si­on:
WEIHNACHTS- UND WINTERLIEDER DER SINGFRAUEN
Helmut Dworsch­ak
Es ist nicht ganz einfach, sich in Weih­nachts­stim­mung zu brin­gen, wenn man zuge­deckt ist mit Termi­nen und neben­bei auch noch Geschen­ke einkau­fen muss. Da kommt die neue CD der Sing­frau­en Winter­thur gera­de recht. 25 weit­ge­hend unbe­kann­te Weih­nachts- und Winter­lie­der sind darauf enthal­ten, getra­ge­ne wie ausneh­mend fröh­li­che. Letz­te­re stam­men vornehm­li­ch aus osteu­ro­päi­schen Regio­nen, wohin die Sing­frau­en gerne musi­ka­li­sche Ausflü­ge unter­neh­men. Sänge­ri­sch über­zeugt der von Fran­zis­ka Welti gelei­te­te Chor einmal mehr, die Stim­men klin­gen wunder­bar klar. Das Zürcher Posau­nen­quar­tett steu­ert Canzo­nen aus dem Früh­ba­ro­ck bei. Die Aufnah­men stam­men aus zwei Konzer­ten im Dezem­ber 2014. (…)
Der Land­bo­te,
Dezem­ber 2015

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OSTWÄRTS
Lieder aus dem Osten Euro­pas

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Ostwärts! Immer wieder zieht es die Sing­frau­en Winter­thur Rich­tung Osten. Seit 2006 arbei­ten sie regel­mäs­sig mit Tamar Buadze und ihrem Frau­en­vo­kal­ensem­ble Tutar­chela aus Geor­gi­en zusam­men. Aber auch von Mari­a­na Sadovs­ka (Ukrai­ne), Dessis­la­va Stefa­no­va (Bulga­ri­en) und Jeri­ca Gregorc Buko­vec (Slowe­ni­en) haben die Winter­thu­rer Sing­frau­en Impul­se aufge­nom­men. Sie beschäf­ti­gen sich seit Jahren vertieft mit der osteu­ro­päi­schen Frau­en­gesangs­kul­tur, die wunder­bar reich und viel­fäl­tig ist.
Auf der CD Ostwärts singen die Sing­frau­en Winter­thur ihre Lieb­lings­lie­der aus dem Osten Euro­pas. Es sind Gesän­ge aus Geor­gi­en, Arme­ni­en, Bulga­ri­en, Alba­ni­en, Kroa­ti­en und eini­ge Lieder der Roma. Aber auch sephar­di­sche und lasi­sche Lieder haben Eingang ins Programm gefun­den, Lieder von Völkern, die vertrie­ben wurden, die unter­wegs sind, die kein eige­nes Heimat­land haben. Die Lieder erzäh­len von der glück­li­chen und unglück­li­chen Liebe, der Lust des Lebens, von Sehn­sucht und Abschied. Es sind fröh­li­che Tanz­lie­der darun­ter, besinn­li­che Schlaf­lie­der, verzwei­fel­te Klage­lie­der und necki­sche Spott­lie­der – das ganze volle Leben wird besun­gen!

Zaspo Janko / Ashun daje mori / Dida voj nana / Durme, durmeJilve­lo / Heja­mo­li / Eder­le­zi / Dilma­no dilbero / Meckhva­ris simghera / Kaval sviri / Rachu­li nana / Gora­ni / Ogre­ja­la / Vara­do / Shkoj e vij flut­rim si zogu / Mamo merav /  Mushu­ri / Makha­ria / Ele mele kisme­ti / Grad se beli
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CD-Rezen­sio­nen:
FRÖHLICHE POLYFONIE
Helmut Dworsch­ak
Zwan­zig Lieder aus Osteu­ro­pa versam­meln die Sing­frau­en Winter­thur auf ihrem Album “ostwärts”. Am Wochen­en­de treten sie zudem mit Weih­nachts- und Winter­lie­dern auf.

Auf ihrem neus­ten Album reisen die Sing­frau­en Winter­thur in ihre zwei­te Heimat, nach Osteu­ro­pa, und die Lieder klin­gen so frisch, dass keine Wünsche offen­blei­ben. “Lieder” seien es, heisst es im Book­let, die “das ganze volle Leben” besin­gen, von Abschied und Sehn­sucht bis zur verzwei­fel­ten Klage und zum Spott­lied. Enge Bezie­hun­gen pfle­gen die Sing­frau­en und ihre Leite­rin Fran­zis­ka Welti insbe­son­de­re zum geor­gi­schen Frau­en­chor Tutar­chela, der kürz­li­ch bereits zum drit­ten Mal besucht wurde.

Durch­sich­tig und klar
Fast die Hälf­te der Lieder stammt denn auch aus Geor­gi­en, weite­re etwa aus Kroa­ti­en und Bulga­ri­en. Immer wieder ist man über­rascht von der Präzi­si­on und Klar­heit der Stim­men, welche die komple­xe Poly­fo­nie gut hörbar werden lässt, und man versteht, weshalb die geor­gi­sche Vokaltra­di­ti­on 2001 zum Unesco-Welt­erbe erklärt wurde.

Wehmü­ti­ge Lieder wech­seln sich ab mit sprit­zi­gen Tanz­lie­dern, die so frech und fröh­li­ch klin­gen, wie man das von hiesi­gen Chören selten zu hören bekommt. Unbe­kannt und auf eine span­nen­de Art fremd­ar­tig muten auch manche der Kompo­si­tio­nen an. Mit diesen zwan­zig Liedern zeigen die fünf­zig Sing­frau­en, unter die sich eini­ge Sänge­rin­nen der befreun­de­ten Berli­ner Sing­frau­en gemischt haben, dass sie ein hoch­klas­si­ger Laien­chor sind.

Als Beglei­ter konn­ten mit dem Klari­net­tis­ten Jürgen Kupke, dem Akkor­deo­nis­ten Hans Hass­ler und dem Perkus­sio­nis­ten Juli­an Sart­ori­us hervor­ra­gen­de Instru­men­ta­lis­ten gewon­nen werden, die sich dezent im Hinter­grund halten. Scha­de ist allein, dass das Book­let über die sämt­li­ch in Origi­nal­spra­che gesun­ge­nen Lieder nichts Inhalt­li­ches mitteilt. Nicht nur mit seiner Gesamt­leis­tung über­zeugt der von Fran­zis­ka Welti gelei­te­te Chor, er verfügt auch über eine Reihe von gut ausge­bil­de­ten Stim­men, die in diver­sen Soli einge­setzt werden können. (…)
Der Land­bo­te, Dezem­ber 2014
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Die Sing­frau­en Winter­thur wenden sich auf ihrer neuen CD ostwärts (zytglogge.ch) – und wie sie das tun! Die Sing­be­geis­te­rung der fünf­zig Sänge­rin­nen und der Solis­tin­nen dringt in allen Liedern durch, die Stimm­si­cher­heit, Ener­gie und das Enga­ge­ment – alles stimmt! In den getra­ge­nen Liedern lassen sich die Sänge­rin­nen ange­nehm Zeit – es atmet, die Arran­ge­ments und die Inter­pre­ta­tio­nen blei­ben der Volks­mu­sik der jewei­li­gen Kultu­ren auf wohl­tu­en­de Weise treu, gehe die Reise nun nach Bulga­ri­en, Kroa­ti­en, zu den Romas des Balkans oder nach Geor­gi­en, welches der Chor schon mehr­fach bereist hat und wo eine enge Zusam­men­ar­beit mit einem dorti­gen Frau­en­chor besteht; das alles macht Lust aufs Selber-Singen – und gibt es ein grös­se­res Kompli­ment?   
Spuren, Dezem­ber 2014 

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Fraua Kruse-Zaiss
2015 lausch­te ich tränen­reich den Sing­frau­en Winter­thur. Fran­zis­ka Welti leitet ein Gesamt­kunst­werk aus osteu­ro­päi­schen Liedern, wunder­ba­ren Soli einzel­ner Choris­tin­nen und einem konge­nia­len Zusam­men mit Jürgen Kupke (Klari­net­te), Hans Hass­ler (Akkor­de­on) und Juli­an Sart­ori­us (Perkus­si­on). Die CD zieht in den Bann magi­scher Poly­pho­nie, die sich der Chor seit 2006 in Zusam­men­ar­beit mit Künst­le­rin­nen aus Geor­gi­en, Slowe­ni­en, Bulga­ri­en und der Ukrai­ne erar­bei­tet hat.
Chor­zeit – das Vokal­ma­ga­zin, 2016

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CHIAROSCURO
Sakra­le Gesän­ge im Wandel der Zeit
Werke vom 8. bis zum 21. Jahr­hun­dert

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Chia­ros­cu­ro, ein Begriff aus der Male­rei der Spät­re­nais­sance und des Barocks, bezeich­net die Tech­nik der Hell­dun­kel­ma­le­rei. Chia­ros­cu­ro, von den Sing­frau­en Winter­thur musi­ka­li­sch umge­setzt, leuch­tet die Facet­ten des mensch­li­chen Daseins aus, setzt dem Dunkel das Helle entge­gen.
Fran­zis­ka Welti, die 45 Sing­frau­en und die drei Musi­ker aus Paris und Sardi­ni­en verbin­den alte sakra­le Gesän­ge mit frei­er Impro­vi­sa­ti­on aus der Welt des Jazz. Und quasi als Kontra­punkt stel­len die Mitwir­kenden den archai­sch-zeit­lo­sen Kompo­si­tio­nen zeit­ge­nös­si­sche geist­li­che Werke von Agne­ta Sköld oder von Schwei­zer Kompo­nis­ten wie u. a. Javier Hagen gegen­über.
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Dagen viger / A solis ortus cardi­ne / Gebet: Du bist Anfang und Ende / Stel­la sple­ndens / Kyrie / Ter Voghor­mya / Arch­an­ge­li­ca / Pane caien­te / Schen char Venachi / Maria matrem virgi­nem / Clan / A Trace of Grace / O felix anima / Veni crea­tor spiri­tus / Kyrie / Chlo­ris / In para­di­sum
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CD-Rezen­si­on:

tsr. Schon nach weni­gen Takten fühlt man sich als Zuhö­rer in eine ande­re Welt versetzt: Eine Theor­be brei­tet einen wohl­klin­gen­den Klang­tep­pich aus, dann setzt eine Kehl­kopf­stim­me mit tiefen Bass­tö­nen ein, dazu summt im Hinter­grund ein Frau­en­chor. Schliess­li­ch berei­tet ein Serpent melo­di­sch auf das Folgen­de vor. Und nun ist er da, der Hymnus “Dagen viger”, eine däni­sche Melo­die aus dem 15. Jahr­hun­dert, gesun­gen von den Sing­frau­en Winter­thur und beglei­tet von Saxo­fon und Theor­be. Unter Fran­zis­ka Welt­is Leitung präsen­tie­ren die Sing­frau­en Winter­thur sakra­le Gesän­ge aus Mittel­al­ter, Renais­sance und heuti­ger Zeit. Dabei geht es ihnen nicht um stilis­ti­schen Puris­mus, sondern um die Annä­he­rung der Gegen­sät­ze. Altes wird raffi­niert mit Neuem, Kompo­nier­tes mit Impro­vi­sier­tem, Dunk­les mit Hellem verknüpft. Ja, man könn­te sagen, das Zeit­li­che verbin­det sich mit der Ewig­keit. Zum Hymnus “Mari­am matrem virgi­nem” aus dem 14. Jahr­hun­dert hat Fran­zis­ka Welti mit einem Solo und einem mehr­stim­mi­gen Chor­satz eine moder­ne Schicht hinzu­ge­fügt, die sich naht­los in die alte Musik einfügt. Und der Hymnus “Veni crea­tor spiri­tus” wird von frechen Tuba-Impro­vi­sa­tio­nen beglei­tet. Gesang­li­ch begeis­tern die Sing­frau­en mit reinen Stim­men, klarer Dikti­on und Enga­ge­ment, so dass Michel Godards Stück “In para­di­sum” mit Händen zu grei­fen ist.
NZZ, Septem­ber 2013

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FASCHT DIHEI
Schmaz / Sing­frau­en Winter­thur / Ils Fränz­lis da Tschlin

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Monday Blues / Dene wos guet geit / ‘s isch no nid lang, dass’ gräge­let het / Anne­li, wo bisch gesch­ter gsi / Du frag­sch mi, wär i bi / Schöns­ter Abestärn / Mazur­ca 3343 (Bira­weg­ga e tschi­grun) / Pari­am­pam­pam / fort und fort / La Cunca­la­da / Mys Büeli geit über Sapü­ner­steg i / ‘s Seeli / An der schö­nen blau­en Inn / Liebes­gruss / ‘s isch mer alles ei Ding / Chüehrei­he­li / Moos­ru­ef / Weischus dü? / La Fanfa­re du Prin­temps / Stäge­li uf — Stäge­li ab
Down­load Lieder­tex­te
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CD-Rezen­si­on:
PLATZ 10 DER BESTEN CDS IM JAHRE 2011
fascht dihei”
Sing­frau­en Winter­thur, Schmaz
Zwei Spit­zen­chö­re machen Heimat­lie­der von “Stäge­li uf” bis Mani Matters “Dene, wos guet geit” zu gros­ser Kunst.

Die Sing­frau­en Winter­thur (Ltg. Fran­zis­ka Welti) und der schmaz — schwu­ler männer­chor zürich (Ltg. Karl Scheu­ber) — singen und musi­zie­ren zusam­men mit dem Ensem­ble der Fränz­lis da Tschlin an zwei Konzer­ten im Konser­va­to­ri­um Zürich. Die Live­auf­nah­me verei­nigt Stücke der Fränz­lis und Lieder aus der Schweiz, von Matter über Burk­hard bis Beul, vom Volks­lied über den Natur­jo­del bis zur Neukom­po­si­ti­on von Dani­el Fueter.

Die Sing­frau­en Winter­thur wurden 1998 gegrün­det. Die über 40 Sänge­rin­nen pfle­gen eine stilis­ti­sche Viel­falt vom Volks­lied über geor­gi­sches Lied­gut, klas­si­sche Werke der Frau­en­chor­li­te­ra­tur bis zur zeit­ge­nös­si­schen Musik.

schmaz steht seit 1990 für abend­fül­len­de szeni­sch arran­gier­te Eigen­pro­duk­tio­nen und will mit seinem Gesang immer auch Botschaf­ter für schwu­le Anlie­gen sein. In seinen konzer­tan­ten Program­men erstreckt sich der musi­ka­li­sche Bogen von Schu­bert über Schoeck und Hohler bis hin zur Urauf­füh­rung von für schmaz geschrie­be­nen Kompo­si­tio­nen.

Ils Fränz­lis da Tschlin sind fünf phäno­me­na­le Musiker/innen aus dem Unter­en­ga­din. Sie pfle­gen die tradi­tio­nel­le Volks­mu­sik genauso sorg­fäl­tig, profes­sio­nell und biswei­len augen­zwin­kernd wie die musi­ka­li­schen Volks­mu­sik-Weiter­ent­wick­lun­gen in den Jazz und ins Welt­mu­si­ka­li­sche.
Sonn­tags­zei­tung, Dezem­ber 2011